CODE_n14 & NRW: Durchblick in der Cloud mit Elastic.io

Die Cloud ist jetzt irgendwo da angekommen, wo Personal Computer vor 25 Jahren waren: Es gibt viele tolle Anwendungen, aber alle zusammen wirken wie ein ziemlich unübersichtliches Knäuel – viele lose Enden, wenige Verbindungen. Jeder Lösungsanbieter macht sein eigenes Ding, möglichst mit privaten Datenformaten und Schnittstellen.

Das nervt vor allem Anwender in Unternehmen. Der erste Schritt in den Wahnsinn könnte der Versuch sein, zum Beispiel ein paar Kundendaten unfallfrei aus Shopify (E-Commerce-System) nach Salesforce (Customer Relationship Management) zu verschieben. Beides sind Cloud-Dienste, beide erfassen alle notwendigen Angaben. Doch so ohne weiteres können die Daten des einen nicht in den anderen Dienst übernommen werden.

Was nun? Die klassische Lösung lautet: Ein oder mehrere Auftragsprogrammierer schreiben eine passende Software, die sich als Verbindungsschicht zwischen die beiden Dienste legt. Das wird auch Middleware genannt und ist für viele kleinere Unternehmen eine recht teure Lösung. Also wird dort meist zur Büro-Allzweckwaffe Excel gegriffen und mit Tabellentricks lokal auf der Festplatte eines Sachbearbeiters konvertiert.

Es gibt aber inzwischen auch einen anderen Weg, nämlich die standardisierte Cloud-Middleware von Elastic.io. Sie bietet einen automatisierten Datenaustausch zwischen Cloud-Diensten. Schon jetzt ermöglicht das Startup aus Bonn die Integration zahlreicher Cloud-Dienste wie GMail, Sphere.io, Zendesk, Twitter, Dropbox und Google Drive. Dank einer Zusammenarbeit mit diesen Diensten können Kunden einen Elastic.io-Account nutzen, um ihre Daten von einem Dienst in den anderen zu übertragen.

Der Service richtet sich dabei sowohl an Nutzer von SaaS-Lösungen (Software as a Service) als auch an deren Anbieter. So setzen die beiden Rechnungsdienstleister FastBill und SalesKing die Tools von Elastic.io, um sich auf die Weiterentwicklung ihrer eigenen SaaS-Produkte zu konzentrieren. Der Mehrwert: Sie können vorgefertigte Services nutzen, um ihren Kunden beispielsweise eine Archivierung von Rechnungen im PDF-Format auf Dropbox zu bieten.

Aber der Middleware-Dienst richtet sich auch an Unternehmen, die bereits eine oder mehrere Cloud-Lösungen zusammen mit herkömmlicher Software nutzen. Sie können einen Zugang bei Elastic.io einsetzen, um eine passgenaue Middleware zwischen ihre verschiedenen IT-Lösungen zu bekommen. Das geht recht einfach mit der Weboberfläche des Anbieters und erfordert in den meisten Fällen keine besonders ausgefeilten Programmierkenntnisse.

Dieses Konzept hat auch die Veranstalter des Cebit-Startup-Wettbewerbs CODE_n14 überzeugt. Der globale Wettbewerb erlaubt 50 Startups die Präsentation ihrer Geschäftskonzepte und Innovationen auf der Cebit 2014 in Hannover. Thema des diesjährigen Wettbewerbs ist „Big Data“. Der Gewinner des CODE_n14 Award erhält 30.000 Euro Preisgeld.

Bild: © AllebaziB – Fotolia.com

The cloud middleware Elastic.io provides automated data exchange between cloud services, e.g. GMail, Sphere.io, Zendesk, Twitter, Dropbox and Google Drive. Customers can use a Elastic.io account to transfer their data from one service to another. The young company is selected as one of 50 participants in the global Cebit Startup Competition CODE_n14.

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