Millionen für die Digitalwirtschaft

Digitalwirtschaft und Medienbranche – das sind in Nordrhein-Westfalen zwei häufig deckungsgleiche Bereiche. Um Unternehmensgründungen und Innovationen in der digitalen Wirtschaft zu fördern, haben die Landesregierung und die Film- und Medienstiftung des Landes die Initiative “Digitales Medienland NRW“ ins Leben gerufen.

Teil dieser Aktion ist der Innovationswettbewerb “Digitale Medien NRW”, mit dem die Landesregierung in diesem Jahr Digitalprojekte mit insgesamt 2,3 Millionen Euro fördern möchte. Im November vergangenen Jahres wurden in der ersten Runde des Wettbewerbs bereits einmal 1,5 Millionen Euro an neun Projekte vergeben.  Eine unabhängige Experten-Jury aus Medienschaffenden hat jetzt 15 Projekte aus ursprünglich 34 eingereichten Anträgen zur Förderung vorgeschlagen.

„Neben neuen Tools und Anwendungen ist es vor allem auch die Bündelung und Abstimmung bereits vorhan­dener Daten und Dienste, mit der sich der Markt derzeit beschäftigt, um einen Mehrwert für Nutzer und Industrie zu schaffen“, beschreibt Jury-Vorsitzender Prof. Michael Steinbrecher die Projekteinreichungen. Der Journalistikprofessor an der TU Dortmund und ZDF-Moderator erkennt sogar einen Trend bei den innovativen Projekten: „Die Standardisierung vielfältiger crossmedialer Prozesse in einer einzigen Anwendung.“

Die einzelnen geförderten Projekte sind so unterschiedlich wie das Spektrum der Digitalwirtschaft breit ist. So bewirbt sich unter anderem ein Portal zur einfachen Entwicklung von Medien-Apps um den Innovationspreis. Auf der andere Seite stellt ein Unternehmen ein Entwicklungsprojekt vor, das den Einsatz einer Datenbrille bei der Unterstützung von Ersthelfern am Unfallort zum Thema hat.  Ein weiteres Projekt nutzt ebenfalls modernste Technologie: Eine App soll Architekturvorhaben mit Augmented-Reality-Funktionen sichtbar machen.

Bildquelle: Kurt Hochrainer  / pixelio.de

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