Wartezeiten vergraulen Besucher

Was mögen Nutzer von Webapps und Shops gar nicht? Warten! Durch unnötige Pausen werden gerade erst angezogene Besucher schnell wieder vergrault. Der Grund ist oft sogar der Erfolg einer Website. Sobald ein Shop, eine Website oder eine aufwändige Webapp gut besucht wird, hakt und ruckelt es plötzlich an allen Ecken und Enden.

Häufig ist ein herkömmliches Datei- und Datenbanksystem der Schuldige: Eine relationale Datenbank und die langsamen Zugriffe auf ein Dateisystem werden zum Flaschenhals und bremsen die Anwendung unnötig aus. Herkömmliche Datenbanksysteme sind nicht für Situationen gedacht, die inzwischen bei einem erfolgreichen Webangebot üblich sind: Abertausende Nutzer greifen mehr oder weniger gleichzeitig auf eine Website zu.

Vor allem bei aufwändigeren Websites mit einer eigenen Benutzerverwaltung wirken träge Reaktionen sehr unprofessionell. Eine gute Lösung sind In-Memory-Datenbanken wie SessionVOC vom Kölner NoSQL-Anbieter triAGENS. Primäre Aufgabe des Systems ist die effiziente und einfache Verwaltung von Sessions und alle zugehörigen Benutzerdaten.

Der große Vorteil der Open-Source-Software SessionVOC ist die Eignung für Szenarien mit sehr vielen gleichzeitigen Nutzern oder in Projekten mit besonders hohen Sicherheitsanforderungen. Die Datenbank verarbeitet bis zu 100.000 Anfragen pro Sekunde und hat auf handelsüblicher Standard-Hardware eine Antwortzeit von weniger als einer Millisekunde.

Das System bietet seinen Anwendern mehr als nur Sessionmanagement. Es gibt Sicherheitsfunktionen wie nicht erratbare Schlüssel, URL-Signing und One-Time-Tokens. Zu jeder Session können (transiente) Daten für Formulare und Warenkörbe gespeichert werden. Dabei sind Entwickler nicht auf bestimmte Technologien festgelegt. Neben der Integration in node.js werden PHP, Ruby und REST-Zugriffe unterstützt. Außerdem können externe C++-Module eingebunden werden.

Bildquelle: S. Hofschlaeger / pixelio.de

 

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